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Der ultimative YouTube Streaming / YouTube Livestreaming Ratgeber!

YouTube ist mittlerweile eine extrem beliebte und gut besuchte Streaming Plattform, was dazu führt, dass immer mehr Menschen auf YouTube streamen und Live-Content konsumieren. Was hält YouTube für dich als Creator bereit, was musst du tun, um dort streamen zu können, was gilt es zu beachten? In unserem ultimativen Ratgeber nehmen wir dich von Anfang bis Ende an die Hand und zeigen dir, wie du zu einem echten YouTube.Livestream-Profi wirst.

Olli

Posted at 21. Oktober 2020

1 Die Einrichtung deines YouTube- bzw. Google Kontos 

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Fangen wir also mit den Grundlagen an. In diesem Kapitel soll es darum gehen, dein erstes eigenes YouTube-Konto zu erstellen und es entsprechend einzurichten. Hier erklären wir dir alles, was du wissen musst, um effektiv und schnell startklar für eine Karriere als Creator auf YouTube zu sein. Wir begleiten dich also durch den gesamten Prozess der Ersteinrichtung und geben dir dabei einige wertvolle Tipps mit an die Hand.

1.1 Kontoerstellung

YouTube gehört zu Google, was für dich bedeutet, dass du, um ein YouTube-Konto einrichten zu können, zunächst ein Google Konto benötigst. So kannst du nicht nur YouTube als Konsument, sondern auch als Creator vollwertig nutzen. Für den Fall, dass du dir schon einmal irgendwo ein Online-Konto eingerichtet hast, weißt du in etwa, was auf dich zukommt. Falls nicht, auch nicht schlimm! Denn die Erstellung deines Google Kontos ist kinderleicht und innerhalb weniger Minuten erledigt.

Vorher sei erwähnt, dass du für diesen Schritt sowohl eine bereits vorhandene E-Mail-Adresse nutzen als auch direkt im Zuge der Erstellung deines Kontos eine eigene neue Gmail-Adresse erstellen kannst. Bei Gmail handelt es sich um den hauseigenen E-Mail-Dienst von Google. Falls du also noch keine eigene E-Mail-Adresse hast, ist die Einrichtung eines Gmail-Kontos die ideale Möglichkeit. 

Im Folgenden zeigen wir dir also Schritt für Schritt, wie du dir ein Google Konto erstellst, welches du dann ebenfalls als YouTube-Konto nutzen kannst. 

  1. Besuche die Website www.youtube.com
  2. Klicke in der oberen rechten Ecke auf den Button „ANMELDEN“.
  3. Da du dich aufgrund der Tatsache, dass du noch kein Konto besitzt, noch nicht anmelden kannst, klickst du im folgenden Fenster auf „Konto erstellen“.
  4. Wähle im Pop-up-Menü nun, ob es sich hierbei um ein Konto für dich selbst oder für ein Konto eines Unternehmens handelt.
  5. Gib nun deinen Vornamen, Nachnamen und deine E-Mail-Adresse ein. Solltest du keine E-Mail-Adresse besitzen, klicke auf „Stattdessen neue Gmail-Adresse erstellen“. 

Die Option, eine neue Gmail-Adresse zu erstellen, kann unter Umständen die beste sein. Selbst wenn du schon eine private Gmail-Adresse besitzt! Wir legen dir nämlich wärmstens ans Herz, dein privates YouTube-Konto klar von deinem Streaming-Konto zu trennen. So werden nicht private Dinge mit deiner Tätigkeit als Streamer vermischt und alles, was dein Streaming-Konto betrifft, landet im Postfach der neu erstellten E-Mail-Adresse. 

Zudem ist es immer sinnvoll, eine zweite E-Mail-Adresse zu besitzen - du kannst so deine private Adresse als Backup-E-Mail-Adresse verwenden, falls du mal die Zugangsdaten deines neuen Kontos vergessen hast. 

Wenn du mit dem Google Chrome Browser surfst und dort deine beiden Google-Konten hinterlegt hast, kannst du mit nur zwei Mausklicks zwischen den Konten wechseln. Auf der YouTube-Startseite kannst du mit allen Browsern zwischen deinen YouTube-Konten wechseln, indem du einfach auf dein Profilbild in der oberen rechten Ecke -> Konten wechseln klickst.
  1. Wähle oder generiere (Browser- oder Browser-Plugin-abhängig) ein sicheres Passwort, trage es im nächsten Feld ein und bestätige deine Eingabe im folgenden Feld. 
  2. Klicke anschließend auf „Weiter“.
  3. Im nächsten Schritt kannst du deine Telefonnummer und eine E-Mail-Adresse zur Kontowiederherstellung eingeben. Diese Felder sind zwar als optional angegeben, dienen aber deiner Kontosicherheit, weshalb du dir überlegen solltest, mindestens eine dieser zwei Daten einzutragen. Spätestens, wenn du deinen Livestream starten möchtest, benötigst du ein bestätigtes Konto, was nur freigeschaltet wird, wenn du eine Telefonnummer hinterlegst.
  4. Gib nun dein Geburtsdatum und dein Geschlecht ein und klicke erneut auf „Weiter“.
  5. Es geht nun um die Personalisierungseinstellungen. Wähle hier die von dir präferierte Einstellung und klicke auf „Weiter“.
  6. Was nun folgt, sind die von Google aufgestellten Bedingungen, welche du akzeptieren musst, um dein Konto erfolgreich erstellen zu können.
  7. Hast du alles durchgelesen, akzeptiert und bestätigt, ist es vollbracht, – dein Google-Konto wurde erstellt.
  8. Zu guter Letzt gilt es noch, mit deinem neuen Google-Konto ein entsprechendes YouTube-Konto zu erstellen. 

Nun, da du stolzer Besitzer eines YouTube-Kontos bist, kannst du YouTube in seinem gesamten Funktionsumfang nutzen. Sowohl als Konsument als auch als Creator. 

1.2 YouTube Studio

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Vor der Einrichtung deines Kanals möchten wir dir kurz das sogenannte YouTube Studio vorstellen. YouTube Studio ist dein kreativer Hub. Der Ort auf YouTube, wo die Fäden gezogen werden und wo nahezu alles, was deinen Kanal betrifft, verwaltet wird. 

Außerdem bietet dir die Oberfläche eine detaillierte Übersicht darüber, was auf deinem Kanal los war. Egal ob Analytics, Userkommentare oder das Kanal-Dashboard. Mit YouTube Studio steuerst überwachst und optimierst du deinen Kanal.

1.3 Kanalbranding - Einrichtung des Profilbilds, Banners, Wasserzeichen, Beschreibung usw.

Es ist also so weit, du bist kurz davor, als Streamer auf YouTube durchzustarten. Doch bevor du richtig loslegst, gibt es noch einige Dinge, um die du dich kümmern solltest. Ein wichtiges Thema, das deiner Aufmerksamkeit bedarf, ist das sogenannte Kanalbranding. Hierbei handelt es sich um deinen gesamten Auftritt auf YouTube. Also alles, was User sehen, auch wenn sie deinen Content gerade nicht live verfolgen. Das Grundgerüst eines jeden erfolgreichen YouTube Kanals! 

Mit deinem Kanalbranding machst du deinen Kanal, wie der Name bereits sagt, zur Marke und sorgst bei den Usern für einen optimalen ersten Eindruck. Das Kanalbranding umfasst ProfilbildKanalbanner und das Wasserzeichen für deine Videos. Wichtig hierbei ist, dass du dich für ein konsistentes Design entscheidest, welches sich wie ein roter Faden durch deinen Online-Auftritt zieht – nur so machst du dich und deinen Kanal zur unvergesslichen Marke, die sich in die Köpfe der Zuschauer einbrennt. 

Eine perfekte Möglichkeit, deinen Kanal mit tollen Designs aufzuwerten, um bei den Zuschauern einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen, sind die einzigartigen und qualitativ hochwertigen Pakete von OWN3D. In unserem Shop findest du für deinen YouTube Kanal alles, was dein Streamerherz begehrt! 

1.3.1 Profilbild

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Wollen wir uns also zunächst um dein Profilbild kümmern. Dein Profilbild ist sozusagen das Aushängeschild deines Kanals und wird bei all deinen Aktivitäten auf YouTube angezeigt. Also dann, wenn du andere Videos kommentierst, ein neues Video hochlädst und es bei deinen Abonnenten im Feed auftauchst oder in der Info-Box unter dem Video bzw. Stream.

Beachte vor der Einrichtung des Profilbildes, dass die Bilddatei im JPG-, GIF-, BMP oder PNG-Format und eine Größe von ca. 800 x 800 Pixel hat. Zudem sollte das Bild möglichst quadratisch oder rund sein. 

  1. Zunächst öffnest du das YouTube-Studio. Dies erreichst du, indem du oben rechts auf dein derzeitiges Profilbild klickst und dann im Pop-up-Menü „YouTube Studio“ auswählst.
  2. Im Menü auf der linken Seite siehst du das kleine Zauberstab-Symbol. Mit einem Klick darauf gelangst du ins „Anpassen“-Menü.
  3. Wähle im oberen Menü nun den Reiter „Branding“ aus.
  4. Der erste Menüpunkt ist direkt der, den du suchst: Bild.
  5. Mit einem Klick auf die „HOCHLADEN“-Schaltflächeöffnet sich der Explorer deines Betriebssystems.
  6. Navigiere nun zu dem Bild, das du hochladen möchtest, wähle es aus und lade es hoch. 
  7. Da die Profilbilder bei YouTube eine kreisrunde Form haben, musst du dein Profilbild im Anschluss noch einmal entsprechend zuschneiden. Stelle sicher, dass keine wichtigen Elemente wie Buchstaben oder andere Informationen abgeschnitten werden. 
  8. Wenn dein Zuschnitt perfekt ist, klicke auf FERTIG.

1.3.2 Banner

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Wenn Leute deinen Kanal besuchen, wird ihnen im oberen Bereich der Übersichtsseite der Kanalbanner angezeigt. Dieses Bild ist von den Abmessungen deutlich größer und wird dementsprechend prominenter ins Auge fallen. Bestenfalls ist der Profilbanner eine perfekte Ergänzung zu deinem Profilbild. 

Das bedeutet, dass er die gleiche Designsprache spricht und dennoch ein paar weitere Informationen zu deinem Kanal preisgibt. Um ein Branding aufzubauen, solltest du also unbedingt darauf achten, dass dein Kanalbanner zu deinem restlichen Auftritt auf YouTube passt, aber zugleich präsent ist, ins Auge fällt und nicht in der Bedeutungslosigkeit verschwindet. 

Der Kanalbanner ist das Werbeplakat deines Kanals und gibt dem Besucher bereits einige konkrete Hinweise darauf, was ihn auf deinem YouTube Kanal erwartet. 

Kanalbanner sollten mindestens 2048 x 1152 Pixel groß sein und ein Seitenverhältnis von 16:9 aufweisen. Auch hier sollte das Bildformat JPEG, PNG, GIF oder BMP sein.

  1. Begib dich erneut auf die YouTube Studio Seite.
  2. Klicke im „Anpassen“-Menü auf den Reiter „Branding“.
  3. Direkt unter deinen Profilbildeinstellungen siehst du die Einstellungen zu deinem Kanalbanner.
  4. Mit einem Klick auf „HOCHLADEN“ öffnet sich der Datei-Explorer und du kannst das entsprechende Bild auswählen.
  5. Nun musst du dein Kanalbild zuschneiden. Stelle sicher, dass sowohl Tablet-, Smartphone-, Laptop- und Desktop User dein Kanalbild in voller Pracht sehen können. Die Linien beim Zuschneiden helfen dir dabei. 

1.3.3 Wasserzeichen

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Wasserzeichen sorgen in der Praxis immer dafür, dass der gezeigte Inhalt einer bestimmten Person, einer Firma oder einer Organisation zugehörig ist. Ähnlich funktionieren auch die Wasserzeichen bei YouTube – mit einem ganz bestimmten Clou: User können mit ihnen interagieren

Konkret bedeutet das, dass man sie anklicken kann, um Abonnent des Kanals zu werden. Dies ist besonders sinnvoll, wenn man ein Video im Vollbild schaut und die Benutzeroberfläche von YouTube verschwindet. 

So haben Zuschauer stets die Möglichkeit, deinen Kanal zu abonnieren, ohne den Vollbildmodus beenden zu müssen. Zudem gehört das YouTube-Wasserzeichen zu deinem Kanalbranding und sorgt für einen gewissen Wiedererkennungswert. Eine kleine, aber feine Ergänzung für deinen Kanal!

Die Quelldatei eines Wasserzeichens sollte mindestens 150 x 150 Pixel groß und quadratisch sein. Außerdem darf die Dateigröße von 1 MB nicht überschritten werden. 

  1. Suche erneut das YouTube Studio auf.
  2. Im „Anpassen“-Menü klickst du auf den Punkt „Branding“.
  3. Scrolle herunter bis zur Kategorie mit dem Namen „Wasserzeichen im Video“.
  4. Lade nun dein neues Wasserzeichen hoch.
  5. Anschließend hast du die Möglichkeit anzupassen, wie dein Wasserzeichen in deinen Videos oder Streams angezeigt werden. Hier kannst du Dauer und Zeitpunkt der Anzeige festlegen.
Wie du siehst, ist die Anpassung deines Kanalbrandings kinderleicht. Dein Kanal sollte für die Zuschauer ein ansprechendes und durchdachtes Gesamtbild bieten. Wir möchten dich deshalb erneut auf den OWN3D Shop hinweisen! Hier findest du einzelne Banner, Profilbilder oder Wasserzeichen für deinen YouTube Kanal. Unsere Designs sind perfekt aufeinander abgestimmt, damit sich dein Konzept wie ein roter Faden durch deinen Kanal zieht.

2 Die YouTube-Einstellungen (Kanal, Upload-Einstellungen, Berechtigungen & Community)

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Nun, da du beinahe startklar bist, möchten wir dich mit den grundlegenden YouTube-Einstellungen vertraut machen. Hier soll es vorrangig darum gehen, dir einen Überblick darüber zu verschaffen, welche Einstellungsmöglichkeiten YouTube als Plattform bietet und wie du diese optimieren bzw. auf dich anpassen kannst.

 YouTube ist die größte Videoplattform der Welt und somit ist es nicht verwunderlich, dass es diverse Menüs, Anpassungsmöglichkeiten und Einstellungen gibt. Ausgangspunkt dieser Einstellungen ist auch hier wieder das YouTube Studio. Wie dorthin gelangst, was es kann und warum es das wichtigste Menü für Creator ist, haben wir dir bereits weiter oben erklärt.

2.1 Einstellungen -> Kanal

In diesem Menü kannst du Name, KeywordsLand festlegen und verwalten.

Name ist hierbei selbsterklärend, – hier änderst du den Namen deines Kanals. Vor der Änderung solltest du dir diesen Schritt jedoch gut überlegen. Gerade für Creator, die sich bereits ein Branding aufgebaut haben, kann eine Namensänderung des Kanals fatale Folgen haben. 

Am besten ist es, wenn du dir bei der Kontoerstellung einen passenden Namen überlegst und diesen beibehältst. So kommt es später innerhalb deiner Community nicht zu Verwirrung und deine Brand kann immer weiter wachsen. Deine Interessen, ob dir der Name nicht mehr gefällt oder du mal einen neuen Anstrich brauchst, solltest du in diesem Fall besser hinten anstellen.

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Keywords lässt dich Keywords für deinen Kanal hinterlegen. Keywords dienen in der Regel dazu, deinen Kanal indirekt zu beschreiben, indem du ihn mit Stichwörtern füllst, die zu deinem Content passen. Wenn du ein Gamer bist und verschiedene Videospiele spielst, kannst du zum Beispiel alle Gaming-Oberbegriffe und die Titel der Spiele als Keyword eintragen. Diese Keywords funktionieren dann ähnlich wie Hashtags in sozialen Netzwerken. Wenn also jemand nach den von dir eingetragenen Keywords sucht, hast du bessere Chancen, gefunden zu werden! 

Aus diesem Grund solltest du dir unbedingt passende Keywords zusammensuchen und diese zusammentragen. Im Internet gibt es sogar einige Keyword Tools, mit deren Hilfe du eine perfekt auf deinen Kanal zugeschnittene Liste an Keywords generieren kannst. 

Wohnsitzland ist der Menüpunkt, wo du auswählen kannst, in welchem Land du wohnst. Du solltest hier bei der Wahrheit bleiben, denn je nachdem, wo du lebst, unterscheiden sich die Voraussetzungen und Richtlinien für die Teilnahme am YouTube-Partnerprogramm, welches wir dir in diesem Artikel noch ausführlich vorstellen werden.

2.2 Standardeinstellungen für Uploads 

Hier legst du bestimmte Standardeinstellungen für deine hochgeladenen Videos fest. Je nachdem, was du hier einstellst, werden diese Einstellungen für all deine künftigen Uploads angewendet. Achte deshalb unbedingt darauf, was du hier tust, denn unter Umständen treffen diese Einstellungen nicht auf all deine Videos zu, was dazu führen könnte, dass sich sie sich negativ auf die Performance deiner Videos auswirken.

Im Reiter Allgemeine Informationen dreht sich alles um Titel, Beschreibung, Sichtbarkeit und Tags. Wenn du all deine Videos mit einer Beschreibungsvorlage versehen willst, kannst du das hier tun. Empfehlenswert ist es, diese Box mit deinen Social Media Accounts zu versehen, damit du diese nicht in jedem Video erneut einfügen musst. Das spart Zeit und sorgt für eine gewisse Konsistenz auf deinem gesamten Kanal. Tags kannst du hinzufügen, wenn deine Videos alle das gleiche oder ein ähnliches Thema behandeln, – wenn du also ein thematisches Konzept verfolgst. So werden deine Videos besser gefunden!

Erweiterte Einstellungen kannst du ebenfalls vornehmen. Hier geht es um die Kategorie, in die deine Videos gelistet werden sollen, die Sprache deiner Videos und Titel und darum, welche Kommentare angezeigt werden sollen. Du hast sogar die Möglichkeit, die Kommentarfunktion unter deinen Videos gänzlich zu deaktivieren. Auch ob Nutzer, die die Bewertungen, also „Daumen hoch“ & „Daumen runter“ sehen können, kannst du hier festlegen. 

Du siehst: Es ist durchaus wichtig, Einstellungen auf deinem Kanal vorzunehmen, bevor du selbst als Creator aktiv wirst. Lege genau fest, wie dein Kanal funktionieren soll, indem du dich mit den Standardeinstellungen für deine Uploads vertraut machst.

3 Vor deinem ersten Livestream 

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Du bist ready to go! Dein Kanal ist eingerichtet, sämtliche Einstellungen und Optimierungen wurden vorgenommen und dein erster Livestream steht in den Startlöchern. Weil YouTube einige interessante Möglichkeiten bietet, möchten wir an dieser Stelle noch einmal ein paar Punkte weiter ausführen, die das Livestreaming selbst betreffen. Mit unseren nützlichen Tipps wird dein erster Livestream perfekt!

3.1 Alles zum YouTube Streamschlüssel

Für das Streaming über Streaming-Tool (z. B. OBS) gibt es den YouTube Streamschlüssel. Diese zufallsgenerierte Kombination aus Zahlen und Buchstaben benötigst du, um deine Übertragung mit einem Streaming-Programm starten zu können. Er enthält sämtliche Informationen zu deinem Kanal inkl. URL, Passwort und allem, was dazugehört. Fügst du ihn einmal in dein Streaming-Tool ein, verbindet sich das Programm automatisch mit deinem Konto und du kannst fortan alles über dieses Programm steuern. 

Dein Streamschlüssel deshalb ist sehr wertvoll und sollte niemals in falsche Hände geraten. 

Du findest deinen personalisierten Streamschlüssel, wenn du deinen Stream auf der Website von YouTube startest. 

  1. Klicke dazu auf das „Erstellen“-Symbol in der oberen rechte Ecke der YouTube-Website.
  2. Wähle im Pop-up-Menü „Livestream starten“ aus.
  3. Wähle, ob du deinen Stream jetzt starten oder planen und an einem zukünftigen Datum starten möchtest. 
  4. Nun kommen wir zum wichtigen Punkt: In diesem Schritt wirst du nach der Art, auf der du streamen möchtest, gefragt. Entscheide dich für „Streaming-Software“ und klicke auf OK.
  5. Im folgenden Menü siehst du die Stream-Einstellungen inklusive Streamschlüssel. 

3.2 Die drei Möglichkeiten, auf YouTube zu streamen (Mobile, Streaming-Tool & Webcam)

3.2.1 Mobile

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Du hast als Creator auf YouTube die Chance, live von deinem mobilen Endgerät (Smartphone, Tablet) zu streamen. Dies funktioniert sowohl für Geräte mit iOS- als auch für Geräte mit Android-Betriebssystem. Mit den mobilen Livestreams bist du noch näher an deinen Zuschauern und kannst sogenannte IRL-Streams veranstalten. 

Creator nehmen ihre Abonnenten mit auf Tour und filmen zum Beispiel ihren Alltag, wie sie im Urlaub sind oder wenn in ihrem Leben etwas Bedeutendes passiert. IRL Streams werden auf allen Portalen immer beliebter, denn Fans freuen sich, wenn sie ihre Lieblingsentertainer auch einmal abseits der gewohnten Gegebenheiten sehen. Sobald du die magische Marke von 1000 Abonnenten geknackt hast, wird die Funktion Mobile-Streaming für deinen YouTube Kanal freigeschaltet. Zudem solltest du dir in den letzten 3 Monaten keine signifikanten Schnitzer beim Streamen oder in deinen Videos erlaubt haben.

Wenn wir vom Mobile Streaming sprechen, meinen wir in der Regel, dass die Quelle deines Streams die Kamera deines Smartphones ist. Es gibt allerdings auch Methoden, Inhalte wie Spiele oder Apps direkt von deinem Smartphone zu streamen. Diese Funktion ist allerdings bislang nur für iPhone/iPad-User mithilfe der offiziellen App „iOS ReplayKit“ verfügbar. 

  1. Lade dir die offizielle YouTube-App aus dem Appstore deines Smartphones herunter.
  2. Öffne die App und logge dich mit deinem YouTube- bzw. Google-Konto ein.
  3. Im Startbildschirm der App siehst du im unteren Bereich das prominent platzierte Plus-Symbol. Klicke dort drauf und wähle „Livestream starten“.

3.2.2 Streaming-Tool (OBS)

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Diese Methode des Streamings auf YouTube ist die mit Abstand meistgenutzte. Es handelt sich hierbei um die klassischste Art und Weise, seinen Stream auf YouTube zu übertragen. Die meisten Gamer und Creator greifen auf diese Vorgehensweise zurück, wenn es darum geht, live zu gehen. Ein Streaming-Tool, beispielsweise OBS Studio dient hierbei als Bindeglied zwischen Streamingservice und Computer. Es filtert die Quellen, verändert diese gegebenenfalls, erweitert sie um andere Quellen und sendet das Bild und den Ton entsprechend direkt an YouTube weiter. 

Streaming-Tools dienen als Kommandozentrale für deine groß angelegten Streams, denn mithilfe dieser Programme steuerst du das gesamte Streamgeschehen, fügst Overlays oder Transitions hinzu und bestimmst ganz genau, was der Zuschauer zu sehen bekommt. So werden Videospiele, Reactions und das meiste, was du so auf Streamingportalen siehst, abgegriffen und übertragen. Anders als bei dem Streaming mit dem Smartphone musst du für das traditionelle Streaming keine bestimmten Voraussetzungen erfüllen.

Für die Anwendung dieser Methode benötigst du nichts weiter als einen funktionsfähigen Computer, einen YouTube Kanal und das entsprechende Programm. OBS Studio ist das Tool, welches sich über die letzten Jahre als das ultimative Streaming-Programm erwiesen hat. Es ist kostenlos, sehr mächtig in seiner Funktionsweise und verhältnismäßig leicht zu bedienen. 

  1. Lade dir OBS Studio auf der offiziellen Website herunter und starte es. 
  2. Damit das Programm zum Streamen auf YouTube verwendet werden kann, musst du es mit deinem YouTube-Konto verbinden. Dies geschieht über den sogenannten YouTube Streamschlüssel. Wie du ihn erstellst und findest, haben wir dir weiter oben bereits erklärt.
  3. Öffne im Hauptmenü von OBS Studio die Einstellungen und klicke auf den Punkt „Stream“.
  4. Wähle als Service „YouTube / YouTube Gaming” und als Server “YouTube Server“ aus.
  5. Im untersten Feld mit dem Namen „Stream Key“ ist nun Platz für deinen Streamschlüssel.
  6. Füge dort deinen Streamshlüssel ein, klicke auf „Annehmen“ und anschließend auf „OK“ und schließe die Einstellungen.

Nun bist du bereit, mit OBS Studio zu streamen und deine Zuschauer mit einzigartigem Content zu begeistern. Dein YouTube-Konto fortan mit OBS Studio verbunden und alles, was du noch tun musst, ist, verschiedene Szenen hinzufügen und deinen Stream so zu konfigurieren, wie du es gerne hättest.

3.2.3 Webcam

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Zwar kannst du mit einer Streaming-Software selbstverständlich auch eine Webcam zu deinem Stream hinzufügen, doch YouTube bietet auch die Möglichkeit, direkt über die Website einen Livestream über eine Webcam zu erstellen. 

Das bedeutet, dass deine Zuschauer ausschließlich deine Webcam sehen und nicht den Inhalt, den du von deinem Computer preisgibst. 

Alles, was du zum Webcam Streaming benötigst, ist, logischerweise eine Webcam und ein für das Livestreaming aktivierte und entsprechend verifizierte YouTube Konto. Auch wenn die Einrichtung kinderleicht ist, möchten wir dir mit einer kurzen Schritt-für-Schritt-Anleitung auf die Sprünge helfen. 

  1. Öffne die Startseite von YouTube.
  2. Klicke auf das Plus-Symbol, also den „Erstellen“-Button auf der oberen rechten Seite und wähle „Livestream starten“.
  3. Du kannst nun entscheiden, ob du deinen Stream sofort starten oder für einen späteren Zeitpunkt planen möchtest.
  4. Im nächsten Schritt siehst du direkt ganz oben die Auswahlmöglichkeit „Integrierte Webcam“. Klicke auf OK
  5. Das nächste Menü lässt dich viele Einstellungen vornehmen, – dazu erfährst du mehr weiter unten.

3.3 YouTube Stream Zeitplan

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YouTube hat eine integrierte Zeitplan-Funktion, mit der du deine Streams planen kannst. Dieses Feature ist besonders für Creator interessant, die sich bereits eine Community aus Stammzuschauern aufgebaut haben. 

Du kündigst deine YouTube Livestreams an und alle Leute, die deinen Kanal abonniert haben, erhalten eine Benachrichtigung darüber. So sorgst du bereits früh für Vorfreude und kannst deinen Zuschauern Zeit geben, sich auf den Stream vorzubereiten, – um sich Snacks zu besorgen, sich noch etwas Zeit freizuschaufeln oder einfach die Prioritäten zu setzen. 

Die Zeitplan-Funktion steht jedem Creator zur Verfügung, das Planen von Streams geht einfach von der Hand. Bevor du einen Livestream startest, wirst du immer gefragt, ob du den Stream sofort starten oder für einen späteren Zeitpunkt planen möchtest. 

So kannst du ganz genau festlegen, wann du Live gehst, – was im Endeffekt auch deine Zuschauer in ihren Benachrichtigungen sehen. Eine praktische und überaus sinnvolle Funktion, die nicht zu unterschätzen ist.   

4 Dein erster Livestream 

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In diesem Abschnitt wollen wir uns also darum kümmern, deinen ersten Livestream zu starten und diesen zu optimieren. Da du nun alle Möglichkeiten, einen Livestream zu starten kennst, geht es ans Eingemachte. Sämtliche Experteneinstellungen und Modifizierungsmöglichkeiten werden wir dir im Folgenden näherbringen. 

Bevor du deinen Stream mit OBS Studio startest, kannst du, nachdem du dich für das Streaming mit einem Encoder entschieden hast, auf der Übersichtsseite deines Streams vornehmen. Hier siehst du sowohl das Videofenster, den Chat, die Stream-Einstellungen und alles, was zu deinem Stream gehört.

4.1 Einstellungen (URL, Streamschlüssel, Latenz)

Die Stream-Einstellungen zeigen dir noch einmal das Menü zum Streamschlüssel an den du bereits bei OBS eingefügt haben solltest, deine Stream-URL zum Teilen und die URL deines Backup-Streams. 

Bei der Auswahl der Stream-Latenz solltest du dir überlegen, was für dich höhere Priorität hat: die Bildqualität oder eine möglichst latenzfreie Übertragung. Als Latenz bezeichnet man beim Streaming die Verzögerung, die benötigt wird, bis der gestreamte Inhalt bei deinen Zuschauern ankommt. 

Bei einer hohen Latenz kann es also sein, dass sich die Kommunikation zwischen dem Chat und dir immer überschneidet bzw. verzögert. Du hast bei YouTube Live die Wahl aus normaler und niedriger Latenz. 

Normale Latenz bietet dem Zuschauer die beste Bildqualität, sorgt aber auch für Verzögerungen, wohingegen die Wahl der niedrigen Latenz für blitzschnelle, beinahe verzögerungsfreie Streams in etwas niedrigerer Bildqualität sorgt. 

Deshalb solltest du dir gut überlegen, welche Einstellung für deine Zwecke die richtige ist. Für das Streamen von Videospielen oder ähnlichen Inhalten eignet sich die normale Latenz, weil die Zuschauer in der Regel eher eine hohe Bildqualität einem latenzfreien Stream vorziehen. 

Solltest du allerdings extrem viel mit deinem Chat plaudern und auf eine Kommunikation in (beinahe) Echtzeit Wert legen, empfehlen wir dir, eine niedrige Latenz zu wählen. Dies geht zwar auf Kosten der Bildqualität, kommt allerdings wiederum der Dynamik des Streamgeschehens zugute.

4.2 Titel, Kategorie, Beschreibung Spieletitel, Thumbnail usw.

4.2.1 Titel

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Eine entscheidende Einstellung, welche sich unter Umständen auch direkt auf die Zuschauerzahlen auswirkt, ist der Titel deines Streams. Hierbei handelt es sich neben dem Thumbnail nämlich um die Information, die ein User hat, bevor er auf deinen Stream klickt. 

Somit solltest du den Titel deines Streams optimal abstimmen, was in der Praxis bedeutet, dass er sämtliche Informationen darüber bieten sollte, welchen Inhalt es auf deinem Stream zu sehen gibt. Ein Titel mit der Bezeichnung „Mein erster Livestream“ weckt kein Interesse. 

“ Gerade potenzielle neue Zuschauer entscheiden oft innerhalb von Sekunden ob sie einem Stream zuschauen wollen oder nicht, ein guter Titel hilft also mehr neue Zuschauer in den Stream zu locken. Weiters ist es wichtig… “

Im Gegenteil, – er schreckt sogar ab, denn die User möchten möglichst professionellen Streamern zusehen. Zudem ist es wichtig, dass der Titel trotz aller Informationen nicht zu lang ist. Du hast zwar maximal 100 Zeichen Platz, doch wir empfehlen dir, diese nicht voll auszuschöpfen, denn es kann sein, dass dem User in der Vorschau nicht der gesamte Titel, sondern nur ein Teil davon angezeigt wird. 

Wie viel letztlich angezeigt wird, liegt immer daran, auf welchem Endgerät, in welcher YouTube-Ansicht und auf welcher Displayskalierung bzw. Auflösung man auf YouTube surft. Statt sich an diversen Zahlen festzuhalten, solltest du deinen Titel möglichst prägnant, einladend und informativ halten. 

Viel entscheidender ist die Gliederung des Titels, was bedeutet, dass die Information, die am entscheidendsten ist, ganz nach vorn gehört. Das wäre beispielsweise der Titel des Spiels, welcher direkt von einer darauffolgenden kreativen Headline unterstützt wird. Beispiel: „Witcher 3: Wir jagen die Trophies!“. Dieser Titel zeigt nicht nur, welchen Inhalt der User zu Gesicht bekommen wird, sondern geht auch ins Detail, um sich von anderen Streamern zu unterscheiden. 

4.2.2 Beschreibung

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Das Feld Beschreibung ist essentiell und sollte nicht vernachlässigt werden. Hier kannst du festhalten, wer du bist, was du machst und deine Social Media Konten hinterlegen. Doch was dieses Feld so interessant macht, ist die Nutzung sogenannter Keywords

Praktischerweise funktionieren diese Keywords auch im Hintergrund und dienen dazu, dass man deinen Stream leichter findet. Nutze diese Funktion so effektiv wie möglich, um ein breites Publikum anzusprechen. Die Keywords in deiner Streambeschreibung sollten deinen Content optimal beschreiben und trotzdem auch die grundsätzlichen Stichwörter abdecken. Um deinen Stream noch besser hervorzuheben, kannst du die ersten Wörter deines Streamtitels auch noch einmal in die Beschreibung einfügen. 

Diese fungieren dann als Keyword und helfen dabei, dass der Stream noch sichtbarer wird. Zudem kann es von Vorteil sein, deiner Beschreibung einige interaktive Elemente wie Links zu Playlist, die direkt auf deinen Kanal führen, hinzuzufügen. Zuletzt solltest du auch noch einmal darauf aufmerksam machen, dass man deinen Kanal kostenfrei abonnieren kann. Die Beschreibung dient also nicht nur zur Maximierung deiner Zuschauerzahlen, sondern auch dazu, neue Stammzuschauer zu bekommen.

4.2.3 Thumbnails

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Vorschaubilder, sogenannte Thumbnails, kennst du sicherlich bereits von den Videos, die man so auf YouTube findet. Diese kannst du allerdings auch für deinen Livestream verwenden. Gute und hochwertige Thumbnails wecken das Interesse der User und können dazu verleiten, den Stream anzuklicken! 

Sie sollten individuell und perfekt auf den Content angepasst sein und entsprechend Lust auf mehr machen. Wenn du mit den Grundlagen der Bildbearbeitung vertraut bist, kannst du bereits schöne und einladende Thumbnails erstellen. Sollte dies nicht der Fall sein, kannst du auf einen der vielen Thumbnail-Creator-Tools im, die es im Internet zu finden gibt, zurückgreifen. 

Einige davon sind kostenlos und kinderleicht zu bedienen. Im Zweifel kannst du auch ein einfaches Bild nehmen und dies mit Microsoft Paint etwas beschriften.

4.2.4 Playlists

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YouTube-Playlists sind vor allem für Projekte interessant, die nicht innerhalb eines Streams fertiggestellt werden können – beispielsweise Let’s Plays von Videospielen. Die wenigsten Games lassen sich in einem Livestream durchspielen, was dazu führt, dass du das Let’s Play in mehreren Streams aufteilst. Mit einer Playlist sorgst du dafür, dass Ordnung auf deinem Kanal herrscht und Zuschauer einen besseren Überblick über den Inhalt deines Kanals bekommen. 

Das Thema Altersbeschränkung kann besonders wichtig sein, wenn du Content zeigst, der für Menschen unter 18 Jahren nicht geeignet ist. Diese Option betrifft vor allem Gamer, denn einige Videospiele sind erst ab 18 Jahren freigegeben, was logischerweise dazu führt, dass auch der Livestream, auf dem dieses Spiel gezeigt wird, ab 18 ist. Informiere dich im Zweifel vor dem Start deines Spiels darüber, welche Alterseinstufung das Spiel hat, welches du streamen möchtest. 

5 Der Livechat

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Der Livechat deines YouTube-Streams ist das essenzielle Bindeglied zwischen dir und deinen Zuschauern. Hier findet das Streamgeschehen statt und hier entstehen auch einige der unvergesslichen Livestream-Momente. 

Er ist der Dreh- und Angelpunkt deines Streams und dient dir als perfekte und mehr oder weniger ungefilterte Quelle für Feedback. Deshalb solltest du deinem Livechat mindestens genau so viel Aufmerksamkeit schenken wie dem Inhalt, den du gerade präsentierst. 

Wie die verschiedenen Funktionen deines Chats funktionieren, worauf du achten musst und wie du gewisse Grundeinstellungen vornimmst, erklären wir dir in diesem umfangreichen Kapitel.

5.1 Grundlagen und das 3-Punkte-Menü

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Jeder Livestream auf YouTube hat automatisch auch einen Livechat. Dieser ist aktiviert, sobald du den Stream startest. Wenn du deiner Streams archivierst, wird sogar der Chat mitgespeichert und User können, wenn sie das VOD auf deinem Kanal oder in der entsprechenden Playlist ansehen, den Chat in Echtzeit mitverfolgen. 

Sowohl du als Creator als auch deine Zuschauer können sich den Livechat statt auf der rechten Seite des Browserfensters auch in einem neuen Fenster anzeigen lassen. Diese Funktion ist besonders für Leute, die mehrere Monitore besitzen, interessant, denn so lässt sich der Stream im Vollbild abspielen und trotzdem der Chat verfolgen. Du kannst dir den Chat in einem neuen Fenster anzeigen lassen, indem du auf das 3-Punkte-Menü auf der oberen rechten Seite klickst und anschließend den Menüpunkt „Chat in neuem Fenster anzeigen“ wählst.

Neben den eigentlichen Chatnachrichten werden im Chat allerdings auch einige weitere Informationen angezeigt, die für dich und deine Zuschauer von Wichtigkeit sein könnten. So werden die Nachrichten von dir mit einem besonderen Symbol (Krone) hervorgehoben, damit diese nicht im Gewusel des Chats untergehen. Zudem hast du die Möglichkeit, sofern du am YouTube Partnerprogramm teilnimmst, die Nachrichten von Mitgliedern mit einem besonderen Logo zu versehen. 

Gerade bei Livestreams mit vielen Zuschauern kann es unter Umständen schnell ziemlich unübersichtlich werden. Aus diesem Grund hat YouTube die „Top-Chat“-Funktion eingeführt, die jeder Zuschauer ganz individuell aktivieren kann. Bei der Aktivierung werden sämtliche Spamnachrichten herausgefiltert, sodass am Ende nur die wichtigen Nachrichten angezeigt werden. 

Eine weitere Funktion beim Anklicken des 3-Punkte-Menüs ist die Anzeige aller Chatteilnehmer. Hier erhältst du eine Liste darüber, welche User gerade am Chat teilnehmen. Diese Funktion kann insofern hilfreich sein, dass du die Möglichkeit hast, bestimmte User zu suchen und anschließend namentlich zu erwähnen. Dies funktioniert übrigens, indem du die Chatnachricht mit einem @[Username] versiehst.

5.2 Super Chat & Super Sticker

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Der Super Chat ist eine interessante Möglichkeit, mit deiner Arbeit als Creator auf YouTube Live Geld zu verdienen. Deine Zuschauer können eine Nachricht über den Super Chat an den Chat senden und dieser Nachricht einen frei wählbaren Geldbetrag anhängen. 

Das führt dazu, dass die Nachricht nicht nur mit einer besonders auffallenden Farbe hinterlegt wird und entsprechend aus der Masse der „normalen“ Nachrichten heraussticht, sondern auch dazu, dass die Nachricht im Chat angepinnt wird. Das bedeutet, dass sie für eine bestimmte Zeit, je nachdem, wie hoch der Spendenbetrag ausfällt, ganz oben im Chat für alle Zuschauer permanent zu sehen ist. 

Wenn deine Zuschauer also etwas auf dem Herzen haben, etwas unbedingt loswerden möchten, im Chat aber so viel los ist, dass es für dich schwierig ist, allen Nachrichten die Aufmerksamkeit zu schenken, die sie eigentlich verdienen, können sie mit einer kleinen monetären Unterstützung dafür sorgen, dass die Nachricht auf jeden Fall gesehen wird. 

Häufig ist es so, dass auf einer Super Chat Spende direkt die Nächste folgt, weil sich deine Zuschauer vielleicht daran erinnert fühlen, dass ihnen dein Content so gut gefällt, dass sie dich unterstützen möchten. So folgt nicht selten Super Chat Spende auf Super Chat Spende, sodass du als Streamer selbst kaum hinterherkommst. 

Der Super Chat ist also nicht nur eine sehr profitable Einnahmequelle, er hilft auch dabei, dich und deine Community zusammenzuschweißen und dient zugleich noch als indirekte Werbung – eben weil Zuschauer sich beim Aufpoppen einer Super Chat Nachricht daran erinnert fühlen, dass sie dich ebenfalls unterstützen sollten. 

Parallel zum Super Chat gibt es noch die Funktion der Super Sticker. Diese funktionieren ähnlich wie der Super Chat, nur, dass die Zuschauer statt einer geschriebenen Nachricht ein Sticker absenden und mit einer Spende verbinden. 

Sowohl Super Chat als auch Super Sticker sind für deinen Kanal verfügbar, sobald du mindestens 1000 Abonnenten hast und am YouTube-Partnerprogramm teilnimmst. 

Was es mit dem YouTube-Partnerprogramm auf sich hat, erfährst du im Kapitel 7 „So kannst du mit YouTube Geld verdienen“ weiter unten. 

6 YouTube Kanalanalysen

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Als aktiver Creator auf YouTube möchtest du natürlich wissen, wie dein Content beim Publikum ankommt, inwiefern sich deine Streams Performance-technisch voneinander unterscheiden und ob ein Wachstum oder eine Schrumpfung der Zahlen zu verzeichnen ist. 

Nur mit einer guten Analyse dieser Daten kannst du herausfinden, wo Verbesserungsbedarf besteht und an welchen Stellschrauben du drehen musst, um deine Reichweite zu maximieren. Diese Möglichkeit bietet dir die Funktion der Kanalanalyse, welche im YouTube Studio zu finden ist. 

Wie das Ganze funktioniert, wie du die Daten auslese kannst und was dabei zu beachten ist, erklären wir dir in diesem Kapitel. 

6.1 Grundlagen

Du kannst die entsprechenden Analysen und Messwerte deines Livestreams entweder während oder nach Beendigung des Streams einsehen. Während des Streams stehen dir die Daten im Livestream-Dashboard zur Verfügung. Das ist das Menü, welches dir angezeigt wird, wenn du deinen Stream startest. 

Hier siehst du eine Vorschau von dem, was deine Zuschauer zu sehen bekommen, den Livechat, die Stream-Einstellungen und eben auch die Analysen. 

Für eine etwas detailliertere Übersicht deiner Daten steht dir das YouTube Studio zur Verfügung. Um Einsicht zu erhalten, navigierst du, wenn du dich im YouTube Studio befindest, einfach in das Analytics-Menü, indem du auf den entsprechenden Button auf der linken Seite der Übersichtsseite klickst.

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Beachte, dass die Messwerte maximal 72 Stunden nach Ende deines Streams zur Verfügung stehen. Ist diese Zeit abgelaufen, werden die Daten automatisch gelöscht. Aus diesem Grund solltest du deine vergangenen Streams möglichst zeitnah analysieren. 

Neben der Option, die Daten deiner Livestreams zu sehen, kannst du dort natürlich auch deine hochgeladenen Videos, also auch vergangene Streams im VOD-Format genauestens unter die Lupe nehmen.

6.2 Analysedaten richtig auslesen

In der Echtzeit-Übersicht deiner Daten während des Livestreams werden dir verschiedene Werte angezeigt. Im Reiter „Analysen“ deines Stream-Dashboard erhältst du Einsicht über folgende Daten. Die Daten werden im Laufe des Streams regelmäßig aktualisiert. 

  • Gleichzeitige Zuschauer: Dieser Wert beschreibt die Anzahl der Zuschauer des zuletzt aktualisierten Zeitpunkts. 
  • Chatfrequenz: Hier wird angezeigt, wie aktiv dein Livechat ist und wie viele User zu einem bestimmten Zeitpunkt den Chat aktiv nutzen. 
  • Wiedergaben: Hierbei handelt es sich um die Anzahl der Aufrufe, also der gesamten Klicks auf deinen Livestream.
  • Durchschnittliche Wiedergabezeit: Die durchschnittliche Zeit, die Zuschauer deinen Stream verfolgen. 

Wenn du diese Analysen aktiv im Blick hast, kannst du mit gezielten Aktionen während des Streams schon einiges dafür tun, dem Stream bei etwas ruhigeren und inaktiveren Phasen neues Leben einzuhauchen. 

Wenn die Chatfrequenz beispielsweise einen Negativtrend aufweist, kannst du den Chat direkt ansprechen und um Feedback oder Verbesserungsvorschlägen bitten. Auch mit verschiedenen Aktionen im Spiel kannst du dem Chat immer wieder die ein oder andere Reaktion wie Smileys oder Kommentare zur Situation entlocken. 

So bleibt das Streamgeschehen immer mehr oder weniger aktiv. Auch die durchschnittliche Wiedergabezeit kannst du direkt beeinflussen, indem du deinen Content immer interessant hältst und möglichst wenig Langeweile während deines Streams aufkommen lässt. 

Das bedeutet konkret nichts anderes als: Bleibe immer am Ball, kommentiere das Streamgeschehen, sorge für sehenswerte Momente und binde den Chat ein.

Die detaillierten Analysedaten erhältst du nach deinem Stream im YouTube Studio. Hier kannst du noch einmal anhand von Daten und Diagrammen genau sehen, wie sich der vergangene Livestream entwickelt hat und ob regelmäßig neue Zuschauer dazugekommen sind oder die Leute eher abgesprungen sind. Im Analyse-Bereich im YouTube Studio kannst du folgende Messwerte detailliert betrachten und analysieren.

  • Wiedergaben: Hierbei handelt es sich um die Anzahl der Aufrufe, also der gesamten Klicks auf deinen Livestream.
  • Neue Abonnenten: Wie viele neue Abonnenten konntest du während des Livestreams dazugewinnen? Dieser Menüpunkt zeigt es dir.
  • Wiedergabezeit: Hier wird die gesamte Wiedergabezeit aller User zusammengezählt und angezeigt.
  • Dauer: Die genaue Dauer deines vergangenen Streams.
  • Durchschnittliche Wiedergabezeit: Die durchschnittliche Zeit, die Zuschauer deinen Stream verfolgt haben.

Zusammen mit den Daten, die du während deines Livestreams einsehen kannst, bietet dir das Analyse-Tool im YouTube Studio eine tolle Möglichkeit, deinen Stream auch in Messwerten Revue passieren zu lassen. 

Du bekommst nach wenigen Übertragungen bereits ein Gefühl dafür, wie deine Analysen letztlich zu bewerten sind. Erst mit dem genauen miteinander Vergleichen der letzten Streams kannst du dir ein Bild darüber machen, was du verbessern musst und in welchen Bereichen du bereits gut unterwegs bist. 

Kanalanalysen sind für dich als ambitionierter YouTube Streamer extrem wichtig, denn gerade in der Anfangszeit besteht bei vielen Streamern an vielen Stellen Optimierungspotenzial.

7 So kannst du mit YouTube Geld verdienen

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Das Hobby zum Beruf machen - Creator sein und mit dem Streamen Geld verdienen. Wohl der Traum vieler Streamer da draußen, doch auch wenn die Verdienstmöglichkeiten auf YouTube Live sehr gut sind, gilt es für dich als Neuling erst einmal die ein oder andere Hürde zu bewältigen. Und auch wenn diese Hürden anfangs unerreichbar für dich scheinen mögen, lass dir eins gesagt sein: Grundsätzlich hat jeder, der mit der nötigen Motivation und einer Portion Ehrgeiz an die Sache herangeht, die Chance, als Streamer auf YouTube gutes Geld zu verdienen. 

Was die Anforderungen sind, was es mit dem YouTube Partnerprogramm auf sich hat und wie die Art dieser Einnahmen letztendlich konkret aussehen kann, erklären wir in diesem Kapitel.

7.1 Grundlagen & Anforderungen

Auf der größten Videoplattform der Welt tummeln sich Zehntausende Creator, die mit ihrem Content Einnahmen erzielen. Was dieser Content letztlich ist, welche Themen man behandelt und welche Zielgruppe man anspricht, ist erst einmal zweitrangig. 

Jeder kann auf YouTube den Content erstellen, den er möchte, solang er nicht gegen die Richtlinien verstößt. Geld verdienen kann also theoretisch jeder. Eben, weil es für beinahe jedes Thema eine Zielgruppe gibt. 

Doch ganz egal, ob du auf YouTube mit Video- oder Streaming-Content Geld verdienen möchtest: Grundvoraussetzung dafür ist, dass du am sogenannten YouTube Partnerprogramm teilnimmst.

7.2 YouTube-Partnerprogramm

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Das Partnerprogramm von YouTube ist ein umfangreiches Programm, welches es Creatorn erlaubt, mit ihrem Content auf YouTube Geld zu verdienen. Um dich für dieses Programm bewerben zu können, muss dein Kanal allerdings einige Anforderungen erfüllen. Welche das sind, erfährst du in der folgenden Auflistung.

  • Du bist mindestens 18 Jahre alt.
  • Dein Kanal hat über 1000 Abonnenten.
  • Du hast mit deinen Videos in den letzten 12 Monaten eine Wiedergabezeit von mindestens 4000 Stunden.
  • Du richtest dich strikt nach den Monetarisierungsrichtlinien von YouTube.
  • In dem Land, in dem du lebst, ist das YouTube Partnerprogramm verfügbar.
  • Du hast dein Kanalkonto mit Google AdSense verbunden.

Sobald du all diese Voraussetzungen erfüllst, kannst du dich offiziell für das YouTube Partnerprogramm bewerben. Wie gesagt: Du kannst dich bewerben, – nur weil du der Ansicht bist, den Anforderungen von YouTube gerecht zu werden, heißt das nicht, dass du auch automatisch für das YPP freigeschaltet wirst. 

Jeder Antrag für das YPP wird persönlich von Google-Mitarbeitern genauestens geprüft. Neben den Grundvoraussetzungen, die dein Kanal erfüllen muss, ist den Verantwortlichen bei YouTube besonders eine Sache wichtig: dass der Kanal den YouTube-Richtlinien entspricht. 

Dein Kanal wird nach der Bewerbung genau unter die Lupe genommen, analysiert und es wird individuell darüber entschieden, ob ein Kanal am Partnerprogramm teilnehmen darf oder nicht. Mit der Bewerbung akzeptierst du nämlich automatisch die Nutzungsbedingungen von YouTube, womit du ausdrücklich angibst, alle Richtlinien einzuhalten. 

Sollte das nicht der Fall sein, wird dein Antrag abgelehnt. Dir sollte also bewusst sein, dass du deinen Content auf einer Plattform veröffentlichst, die dir den nötigen Speicher, die Reichweite, Werbung, Service und Monetarisierungsmöglichkeiten bietet. Du bist also quasi Gast auf YouTube, – deshalb hast du dich an die Regeln zu halten, die der Gastgeber dir aufträgt. 

7.3 Möglichkeiten der Monetarisierung

Sobald du am Partnerprogramm von YouTube teilnimmst, hast du viele verschiedene Möglichkeiten, mit deinem Kanal Geld zu verdienen. Jede dieser Optionen hat allerdings wiederum ganz individuelle Anforderungen, die einer erneuten Freischaltung bei erfolgreicher Erfüllung bedarf.

Mit Werbeeinnahmen kannst du bereits direkt nach Aufnahme in das YouTube Partnerprogramm Geld verdienen. Die Anforderungen entsprechen denen der Aufnahme für das YPP, was dann automatisch miteinander einhergeht. Du bist berechtigt, benutzerdefinierte Werbung für deine Zuschauer zu schalten, an denen du dann mitverdienst. Die klassischste und einfachste Art und Weise, deinen Kanal zu monetarisieren. 

Ebenfalls kannst du deinen Zuschauern direkt zum Start Kanalmitgliedschaften anbieten. Der Erfolg dieser Methode hängt massiv davon ab, wie die User deinen Content aufnehmen und ob sie es für nötig halten, dich als Creator direkt aus dem eigenen Geldbeutel zu unterstützen. 

Kanalmitgliedschaften sind eine tolle Sache – sowohl für dich als Streamer, als auch für deine Zuschauer und Fans. Letztere haben nämlich die Möglichkeit, dich monatlich mit einem festen Geldbetrag zu supporten, erhalten im Gegenzug allerdings auch Vorteile wie exklusiven Content im Mitgliederbereich oder benutzerdefinierte Emojis. Mehr zum Thema Mitgliedschaften erhältst du weiter unten in unserem letzten Kapitel.

Super Chat und Super Sticker sind für dich und deinen Zuschauern verfügbar, wenn du am YouTube Partnerprogramm teilnimmst. Mit dieser Funktion können deine Zuschauer ihre Chatnachrichten für einen kleinen Spendenbetrag anpinnen und hervorheben. Je höher der Betrag, desto aufregender das Highlight und länger ist die Nachricht am oberen Ende des Chats angepinnt. Alles, was du zum Thema Super Chat und Super Sticker wissen musst, erfährst du weiter oben im Kapitel „Livechat“.

Du kannst deinen Zuschauern sogar einen eigenen, auf YouTube integrierten Merchandise-Shop anbieten. Hier kannst du deine eigenen Produkte einstellen und verkaufen. Vom T-Shirt über die Kaffeetasse bis hin zur Bettwäsche – deiner Kreativität sind hier keine Grenzen gesetzt. Die Freischaltung dieser Funktion erfolgt, sobald dein Kanal mehr als 10.000 Abonnenten gesammelt hat. 

8 Abonnenten, Mitglieder, Perks, Emojis & Badges

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Wie unterscheiden sich die verschiedenen Arten, deinen Kanal zu unterstützten denn nun voneinander? Was ist der Unterschied zwischen Abonnent und Mitglied? Was sind Mitgliedschaftsstufen? Fragen zu diesen und weiteren Themen beantworten wir dir im letzten Kapitel unseres ultimativen YouTube Live Guides.

8.1 Abonnenten

Ein Abonnent auf YouTube ist sowohl für Creator als auch für den Zuschauer komplett kostenlos. Alles, was der Zuschauer benötigt, um deinen Kanal zu abonnieren, ist ein YouTube-Konto. Mit dem Klick auf den „Abonnieren“-Button bekundet ein User still und leise, dass ihm der Content auf diesem Kanal gefällt. 

Denn fortan ist er nicht nur Unterstützter des Kanals, sondern erhält auch Benachrichtigungen zu neuen Uploads und bevorstehenden Livestreams. Auch wenn die Abonnenten nicht direkt Geld bringen, sind sie doch die perfekte Bestätigung deiner Arbeit als Creator und Streamer. 

Zugleich geht eine steigende Abonnentenzahl natürlich auch mit stabileren Zuschauerzahlen einher. Jeder, der deinen Kanal abonniert, wird ihn mit großer Sicherheit auch ein weiteres Mal besuchen und früher oder später über eines deiner Videos oder Livestreams stolpern. 

Natürlich sind begeisterte Abonnenten auch indirekt kostenlose Werbung, denn wenn man einen Kanal gefunden hat, der einen gefällt, möchte man das selbstverständlich mit seinen Freunden teilen. Das führt eventuell dazu, dass sich dein Kanal herumspricht und ein einziger Abonnent drei Weitere generiert.

8.2 Mitglieder

Der Status „Mitglied“ unterscheidet sich grundlegend von dem des Abonnenten. Während ein Abo ausnahmslos kostenlos ist, ist eine Mitgliedschaft ausnahmslos kostenpflichtig. Zu den Voraussetzungen, Usern die Kanalmitgliedschaft anzubieten, findest du ein ausführliches Kapitel in diesem Artikel. Als Kanalbetreiber hast du die Möglichkeit, deinen Zuschauern eine Mitgliedschaft anzubieten. Wie teuer diese ist, entscheidest einzig und allein du! 

Die Zuschauer haben die Wahl, eine einmalige oder eine monatlich wiederkehrende Mitgliedschaft abzuschließen. Außerdem kannst du bis zu fünf verschiedene Mitgliedschaftsstufen anbieten, die preislich gestaffelt sind und mit steigender Stufe mehr Vorteile für die Mitglieder freischalten. Beachte dabei, dass du für jede höhere Stufe mindestens einen neuen Vorteil anbieten musst. Diese Einstellungen kannst du in deinem YouTube Studio im Bereich „Monetisierung“ vornehmen. 

Eine gängige Methode, diese verschiedenen Mitgliedschaftsstufen zu staffeln, ist es, wenn sich mit steigender Stufe die Auswahl der nutzbaren Emojis und Logos für den User erweitert. Außerdem kannst du für Mitglieder exklusive Inhalte auf deinem Kanal hinzufügen, die dann entsprechend nur von Mitgliedern der von dir festgelegten Stufe angesehen werden können. So steigerst du bei deinen Zuschauern den Anreiz, Mitglied deines Kanals zu werden.

8.3 Emojis & Badges

Deine treuen Kanalmitglieder können sich über exklusive und individuelle Emojis & Badges freuen. Lade besonders aufregende und schöne Emojis hoch, um deine Mitglieder für ihre Unterstützung zu belohnen und anderen Zuschauern einen Anreiz zu geben, ebenfalls Mitglied zu werden. 

Zudem erhalten Mitglieder deines Kanals auch benutzerdefinierte Logos, die im Chat vor ihren Username stehen. So wird immer deutlich, wer dich monetär unterstützt! Du kannst sogar Logos anbieten, die sich je nach Dauer der Unterstützung in ihrem Aussehen verändern. Wer gerade eine neue Mitgliedschaft abgeschlossen hat, wird nicht das gleiche Logo vor dem Namen haben wie jemand, der bereits seit 2 Jahren am Start ist. 

Eine gute Möglichkeit, die verschiedenen Logo-Stufen zu veranschaulichen, ist der Einsatz von Farben. Während ein weißes Logo recht einfach aussieht, kann ein 2-Jahre-Mitglied mit einem goldenen Logo im Chat auftrumpfen. Viele verschiedene Logos & Emojis findest du selbstverständlich bei uns im Shop. 

9 FAQ - YouTube Streaming

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Für die häufigsten Probleme, die bei einem YouTube Livestream auftauchen können, haben wir die passenden Lösungen für dich zusammengefasst.

Ist ein YouTube Livestream kostenpflichtig?
Nein. Auf YouTube kannst du absolut kostenlos streamen und Videos hochladen.

Warum ist mein YouTube Livestream so leise?
Das kann an den Einstellungen in deiner Broadcaster-Software liegen. Verstärke dort am besten den Audio-Regler für dein Mikrofon.

Warum hängt mein YouTube Livestream?
Das kann verschiedene Ursachen haben: Entweder deine Upload-Leitung ist zu gering oder gestört, deine CPU ist überlastet oder die Einstellungen in deiner Broadcaster-Software sind nicht ideal. Auf YouTube findest du zahlreiche gute Tutorials, die dir in all diesen Fällen helfen.

YouTube Livestream ohne Kamera?
Das ist möglich. Aber in Anbetracht der großen Zahl an Streamern und Streamerinnen, solltest du die Verwendung einer Kamera in Betracht ziehen. YouTube Livestreams, in denen man die Streamer sieht, haben grundsätzlich mehr Zuschauer-Zulauf.

Wo finde ich aktuelle YouTube Livestreams?
Gehe auf der Startseite von YouTube im linken vertikalen Menü auf “Live”. Dort werden dir verschiedenste Livestreams als Vorschläge präsentiert.

Unter dem Reiter “Gaming” findest du laufende YouTube Livestreams zu Videospielen.

Wie verdient man mit YouTube Livestreams Geld?
Um mit YouTube Livestreams Geld zu verdienen, gibt es unterschiedliche Möglichkeiten. Die einfachste Möglichkeit ist das Schalten von Werbeanzeigen. Nähere Informationen dazu findest du hier. Weitere Möglichkeiten werden dir in unserem Artikel “Mit Twitch Geld verdienen” vorgestellt.

Olli

E-Commerce & Content

I am our housekeeper, wherever I can help, I stand by with help and advice =)