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Twitch Affiliate Steuern - Das solltest du wissen!

Twitch Affiliate Steuern - Das solltest du wissen!

Twitch Affiliate Steuern - Das solltest du wissen!
Spätestens, wenn der Erfolg in Form einer gesunden Fanbase vor der virtuellen Tür steht stellen sich viele Streamer die große Frage: Muss ich Einnahmen aus Streams auf Twitch versteuern? Auch wissen Viele nicht, was sie wo anzumelden haben oder an welchen Stellen der Staat sonst noch etwas von ihnen wollen könnte. Diese und weitere Fragen zum Thema Streamingeinnahmen, Versteuerung und staatlicher Regulation wollen wir in diesem Artikel etwas näher beleuchten.
Mario
Posted at 09.09.2020 08:55:07 UTC • 2 minutes to read

1 Zusammenfassung

Spätestens, wenn der Erfolg in Form einer gesunden Fanbase vor der virtuellen Tür steht stellen sich viele Streamer die große Frage: Muss ich Einnahmen aus Streams auf Twitch versteuern? Auch wissen Viele nicht, was sie wo anzumelden haben oder an welchen Stellen der Staat sonst noch etwas von ihnen wollen könnte. Diese und weitere Fragen zum Thema Streamingeinnahmen, Versteuerung und staatlicher Regulation wollen wir in diesem Artikel etwas näher beleuchten.

2 Twitch Affiliate Steuern - Wie funktionierts?

Keine Sorge! Es gibt keinen Grund, nach der Aussage oben sofort seinen Twitch-Channel zu löschen und nie wieder zu streamen. Es gibt bei der Versteuerung von Einnahmen aus Streams ein paar Dinge, die man beachten sollte, aber für die meisten Streamer wird sich nicht viel ändern.

So ist es zum Beispiel möglich, dass zeitweise erzielte und nur in geringem Maße anfallende Gewinne steuerfrei bleiben, wenn ihr euer Finanzamt davon überzeugt, dass ihr keine Gewinnerzielungsabsicht habt. Dabei dürfen eure Gewinne aber höchstens zur Deckung der Ausgaben für das Hobby Streaming ausreichen. Macht ihr über längere Zeit echte Gewinne, so sind diese auch zu versteuern. In jedem Fall müssen Einnahmen “erklärt”, d.h. in der Steuererklärung aufgeführt werden. Obe es dann zu einer Versteuerung kommt, entscheidet das Finanzamt.

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3 Selbstständigkeit und Rundfunklizenz

Neben der reinen Erklärung eurer Einnahmen, zu der ihr wie oben erwähnt verpflichtet seid, gibt es einige Fragen, die viele Streamer sich fast ebenso häufig stellen. Im Folgenden wollen wir deshalb klären, ob eine Gewerbeanmeldung notwendig ist und was es mit Rundfunklizenzen für Streamer auf sich hat.

Muss ich eine Selbständigkeit anmelden?

Nicht unbedingt. Ob ihr für eure Einnahmen auf Twitch eine Selbstständigkeit anmelden müsst, hängt von zwei Faktoren ab: Erstens von der Höhe eurer Einnahmen und zweitens von eurem Partnerstatus auf Twitch. Gehen wir zunächst auf den Partnerstatus ein: Solange ihr euch nicht im Affiliate-Programm von Twitch befindet (Also nicht an den Werbeeinnahmen von Twitch beteiligt werdet) müsst ihr in der Regel keine Selbstständigkeit anmelden, da das Streamen alleine als künstlerische und damit freiberufliche Tätigkeit gilt.

Die Höhe der Einnahmen ist ein weiterer Faktor. Wenn ihr wie weiter oben beschrieben nur hobbymäßig streamt, ist eine Gewerbeanmeldung in der Regel nicht zwingend notwendig. Eine Anfrage beim Gewerbeamt kann euch hier Gewissheit bringen. Vergesst aber auch ohne Gewerbe nicht, eure Ein- und Ausgaben bei der Steuererklärung anzugeben, denn eine Verschleierung wäre in diesem Fall Steuerhinterziehung.

Benötigt man als Streamer eine Rundfunklizenz?

Das kommt ganz darauf an. Sicherlich habt ihr aus den Medien mitbekommen, dass die Kanäle von PietSmiet und Gronkh von der Kommission für Zulassung und Aufsicht (ZAK) der Medienanstalten als Rundfunk eingestuft wurden und somit eine entsprechende Lizenz erwerben sollten. Diese kostet immerhin zwischen 1.000 und 10.000 Euro. Die Reaktion darauf war, dass PietSmiet ihre Aktivitäten jetzt wieder auf Youtube konzentrieren und Gronkh sich mit seinem Anwalt gegen das veraltete Gesetz wehrt. Das letzte Urteil ist hier noch nicht gesprochen und so kann nicht gesagt werden, wie sich die Gesetzeslage hier in den nächsten Jahren entwickeln wird.

Fest steht allerdings, dass die meisten Streamer weiter ohne Bedenken ihrem Tagwerk nachgehen können. Die bisher betroffenen Fälle gehören zur absoluten Elite unter den Streamern, an deren Reichweite die meisten Kanäle so schnell nicht heranreichen werden.

4 Fazit

Fassen wir die genannten Punkte also noch einmal zusammen: Ob ihr eure Gewinne versteuern müsst, entscheidet das Finanzamt. Zu einer Erwähnung in eurer Steuererklärung seid ihr in jedem Fall verpflichtet. Und solltet ihr in die Situation geraten, regelmäßig Gewinne aus eurer Tätigkeit als Streamer zu erwirtschaften, solltet ihr euch beim Gewerbeamt eurer Stadt informieren, ob die Anmeldung eines Gewerbes notwendig ist.

Die Beantragung einer Rundfunklizenz ist bis auf weiteres nicht notwendig, solltet ihr jedoch in die Sphären von Gronkh & co. aufsteigen, wird sich die ZAK von selbst bei euch melden. Die meisten Streamer betrifft das allerdings ohnehin nicht.

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